Start-Ziel-Sieg für Heidi in Waldenburg
Bericht aus der Heilbronner Stimme:
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Von Marc Schmerbeck
Waldenburg -
Heidi Jesberger nahm sich die Zeit. Sie lief den kleinen Bogen zu den Zuschauern beim Triathlon in Waldenburg und klatschte sie ab. Die Athletin aus Assamstadt ist eine Sympathieträgerin. Sie ist ein Star zum Anfassen.
Schnell erkundigt sie sich bei einer Mitstreiterin, die ihren ersten Triathlon absolvierte, wie es lief.
Locker zeigt sich die Langstreckenspezialistin über die Kurzdistanz. 1:05,18 benötigte sie für die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.
"Es lief in den vergangenen Wochen im Training super, deshalb habe ich mich dafür entschieden, nächste Woche beim Ironman in Zürich zu starten", sagt die 32-Jährige. "Eine Woche vorher mache ich da gerne einen Sprint. Das tut mir gut. Das ist besser als jedes Training und man ist auch nicht so kaputt danach." So hatte sich der Start in Waldenburg angeboten. "Ich bin ja schon ein paar Mal hier gestartet und wusste, dass es hier immer gut ist."
Am Morgen hatte sie noch beim Schwimmstart der Challenge in Roth zugeschaut. "Es lief dann während des Wettkampfs wirklich gut", sagt Jesberger.
Sehr zufrieden
Mit einem dritten Platz beim Ironman in China schaffte sie bereits die Qualifikation für Hawaii. "Ich würde gerne mal einen Ironman gewinnen. Vielleicht reicht es ja in Zürich." Als Ziel hat sie sich einen Platz unter den Top fünf gesetzt. Nachdem die vergangene Saison für Heidi Jesberger wegen einer Verletzung nicht besonders lief, ist sie dieses Jahr sehr zufrieden. "Wenn es so läuft wie zurzeit, ist das schon beruhigend", sagt sie.
Der Sieger bei den Männern, Hendrik Becker, hatte noch nicht genug. Für den Heidelberger war der Triathlon in Waldenburg ein Trainingswettkampf. Normalerweise startet er in der 2. Bundesliga für das Team 3athlon.org aus Kassel. Schnell griff er sich im Zielbereich einige Orangen- und Kuchenstücke. "Solche Buffets wie hier liebe ich nach einem Wettkampf", sagte er. "Die Veranstaltung ist top organisiert."
Der Triathlon über die Kurzdistanz gehört zu seinem Trainingsprogramm. "Nachher fahre ich dann mit dem Rad nach Heidelberg zurück", sagte Becker. "Das werden noch mal rund vier Stunden sein."
Richlik Dritter
In weniger als einer Stunde (58,36 Minuten) hatte er die Strecke bewältigt. Der Zweite, Florian Dunst von der TSG Backnang, war nur neun Sekunden langsamer. Auf Platz drei folgte mit Uwe Richlik (1:01,58) einer der Lokalmatadoren. "Ich bin zufrieden", sagte Richlik. "Es war nach einem Jahr Pause mein erster Triathlon." Allerdings war er in der vergangenen Woche beim Zugspitzlauf gestartet.
"Waldenburg ist für mich einfach ein Muss. Ich habe mir vor dem Wettkampf schon einen großen Druck gemacht", sagte er. "Und als nächstes werde ich beim Stimme-Firmenlauf starten."
Die Staffellauf-Besten
Unter 48 gestarteten Dreier-Mannschaften siegten in Waldenburg Ulrich und Michel Scholl sowie Johannes Weingärtner (Tricon Schwäbisch Hall) in 59:42 Minuten vor Tamara Elbl, Klaus Heink und Pascal Hermann (Team Hercules/1:01,40 Stunden) und Franziska Wanderer, Stefan Wesemann und Florian Welk (Ziel-Abegg II/in 1:04,47 Stunden). red
Nachricht vom: 20-07-10



