Rudy Project



Heidi ist mit den Rad- und Freizeitbrillen der Marke Rudy Project sehr zufrieden!




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8. Platz beim Ironman Lanzarote


Erstmal vielen lieben Dank für die vielen sms und emails, fürs Daumen drücken und an mich denken.






Leider konnte ich meine Serie mit den 2. Plätzen nicht fortsetzen.

Ich wusste ja von vornherein, dass der Ironman Lanzarote ein harter, wohl der härteste Ironman der Welt ist und er hat seinem Namen alle Ehre gemacht.

Sieben Uhr morgens begann der lange Tag für mich und 1.204 Triathleten aus 42 Nationen am Strand von Puerto del Carmen, im Südosten Lanzarotes. Zunächst lagen 3,8 Schwimmkilometer vor uns, dem größten Teilnehmerfeld in der 17-jährigen Geschichte des wohl härtesten Ironmanrennens der Welt. Der machte seinem Ruf auch dieses Mal wieder alle Ehre: Wie erwartet hatten weder der tückische, weil meist böige Nordostpassat, noch die drückende Hitze Erbarmen mit uns Triathleten. Auch nicht mit den mehr als 200 deutschen Startern.

Mein Schwimmen lief super. Wie erhofft stieg ich mit den anderen starken Frauen Bella Comerfort und Tara Norten nach 56 min aus dem Atlantik.

Trotz einem Massenstart von über 1200 Athleten hat sich die Schlägerei im Wasser in Grenzen gehalten.

Beim Radfahren fuhr ich die ersten 4 Stunden sehr kontrolliert. Nicht zu intensiv am Berg und möglichst gleichmäßig.

Ich fühlte mich auch ganz gut. Der Wind war zwar unser ständiger Begleiter (Windstärke 4-5 und Böen bis 60 km/h) doch das war ich ja von den Trainingslagern im Frühjahr gewohnt und hatte es auch nicht anders erwartet. Ab Arietta (ca. km 130) war eine ca. 30 km lange Passage, die relativ flach war. Von hier ab wollte ich eigentlich mehr Druck machen, die tolle Aerodynamik meines Rades ausnützen. Aber irgendwie wollten meine Beine nicht so wie ich es wollte, ich wurde immer kraftloser...

Nach 6:08 Stunden stieg ich nach 180 km und 2500 Höhenmetern vom Rad. Meine Paradedisziplin lag nun vor mir. Dieses Jahr habe ich schon so gute Erfahrungen darin gemacht. Als ich vom Rad stieg, hatte ich starke Rückenschmerzen, doch das gab sich nach den ersten Laufkilometern. Leider war mein Rückstand nach dem Rad recht groß. Ich lief flott, aber kontrolliert los, konnte aber trotz gleichmäßigem Lauf en nur noch 3 Plätze gutmachen und als 8. ins Ziel einlaufen.

Mein Minimalziel, die Hawaiiquali zu holen, habe ich leider nicht erreicht. Der letzte Hawaiiplatz ging an die 6. Profi Frau.

Die nächsten Tage werden wir nun in Ruhe analysieren, woran es lag, dass es bei mir nicht so rund lief.

Im Leben eines Sportlers gibt es viele Höhen und Tiefen.

Auf der Siegerehrung habe ich Marc Herremanns kennengelernt. Er hatte hier auf Lanzarote als Profitriathlet vor ein paar Jahren einen tragischen Verkehrsunfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Er strahlte so viel Zuversicht und Positives aus, dass ich wegen diesem Rennen hier jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken darf.

Gerade bin ich zwar noch enttäuscht, aber das Leben geht weiter.
Ich weiß, dass ich gut trainiert habe und es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch mein perfektes Ironmanrennen einmal kommt.


Nachricht vom: 26-05-08

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