Aktuelles aus der Fachpresse
Auch die Fachpresse wurde auf das Assamstadter Triathlontalent aufmerksam. Nachfolgend einige Berichte.
Auf der Titelseite folgender Zeitschriften konnten wir Heidi entdecken:
Auf verschiedenen Einladungen macht Heidi ebenfalls eine gute Figur
Die große Abschlußveranstaltung des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups mit Siegerehrung in der Hawaiinacht wirbt mit Heidi, die 2008 in der Cupwertung den 2. Platz erringen konnte. Auch verschiedene Wettkämpfe werben mit Heidi wie hier der Triathlon in Saarlouis und Tauberbischofsheim.
Profi Heidi Jesberger half FN Redakteur bei seinem ersten Triathlon
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Sie: Lächelnd laufend
Er: Keuchend kraulend
Von unserem Redaktionsmitglied
Michael Fürst
Ich glaube, es war so etwa nach zwei Laufkilometern, als ich meinte auch Heidi ein bisschen schnaufen gehört zu haben, während sie mir über sich und über den Triathlon erzählt. Ich hingegen haben meine Kommunikation weitgehend eingestellt. Eine Frau kommt uns mir ihrem Hund entgegen, Heidi grüßt freundlich, ich grüße nicht, nicht weil ich unfreundlich bin, sondern weil mir die Luft fehlt. Ich konzentriere mich voll auf meine Atmung, schließlich will ich bei meinen ersten Triathlon nicht schlapp machen. "Auf, da vorne um die Kurve, dann sind es nur noch ein paar Meter", feuert mich Heidi auf dem letzten Kilometer an. Mir ist heiß, ich schwitze, schnaufe schwer, doch mein Ehrgeiz treibt mich über die unsichtbare Ziellinie. Geschafft! Daumen hoch fürs Siegerfoto, meine Partnerin lobt mich:"Gut gemacht!"
500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen liegen hinter uns. Für mich ist diese Distanz eine echte Herausforderung, für Heidi Jesberger ist sie ein Klacks. Schließlich hat sich die professionelle Triathletin aus Assamstadt auf den Ironman spezialisiert: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, dann noch Marathonlauf. Zwei Mal startete sie schon auf Hawaii, vor vier Wochen wurde sie auf Lanzarote Achte. "So langsam ist mein Körper wieder erholt und ich kann die Trainingsintensität steigern", sagt Heidi Jesberger. Übermorgen ist die Assamstadterin beim ersten Tauberbischofsheimer City-Triathlon am Start. "Ein Sieg dort vor der Haustüre wäre natürlich super", setzt sich der Profi hohe Ziele.
Mein hohes Ziel ist an diesem Tag deutlich niedriger angesetzt. Was für Heidi ein netter Spaß ist (ich glaube, sie hat noch nicht einmal richtig geschwitzt), wird für mich zur Herausforderung. Beim Schwimmen, so haben wir vereinbart, macht sie ihr eigenes Tempo, Radfahren und Laufen werden wir gemeinsam. Schon vor dem Sprung ins kühle Nass des Boxberger Freibades erfahre ich, was ich am Wettkmapfmorgen falsch gemacht habe: Ich habe Haferflocken und Joghurt gefrühstückt, in der Hoffnung, dass dies Energie gibt: "Das ist zu schwer verdaulich. Lieber ein bisschen Weißbrot mit Honig", rät der Profi vor der Dauerbelastung.
Nach zwei Bahnen ist sie weg
Dann geht es los: Zu Beginn lasse ich mich vom irren Tempo meiner "Kontrahentin" verleiten und kraule los wie ein Verrückter. Doch schon nach zwei der 20 Bahnen habe ich sie aus den Augen verloren. Als ich nach 300 Metern keuchend auf Brustschwimmen umsteigen muss, hat Heidi bereits die volle Distanz hinter sich gebracht. Sie lächelt. Vor den letzten 100 Metern ruft sie mir zu: "Auf geht?s jetzt noch mal kraulen!" Ich gehorche. Auf den letzten Metern schlägt mir das Herz bis zum Hals.
"Früher war Schwimmen meine Schwäche", verrät die 30-Jährige. Doch unter professioneller Anleitung hat Heidi Jesberger an ihrem Stil gearbeitet. Wie ein Delphin gleitet sie durchs Wasser, während mein Schwimmen eher einem paddelnden Hund ähnelt. Mittlerweile hat sie sich in der ersten Disziplin des Triathlons deutlich verbessert und gehört somit zu den 30 besten Triathlon-Frauen auf der Welt. "Unter den ersten 30 Athletinnen kann jede jede schlagen", berichtet ihr Vater Berthold Jesberger. Deshalb bleibt ihr großes Ziel in den nächsten vier, fünf Jahren, so lange sie diesen Sport noch ausüben möchte: "Ich will einmal einen Ironman gewinnen!"
Flugs geht es aufs Rad. Ich merke gleich, dass meine Arme weich sind wie Pudding. Ich kralle mich regelrecht am Lenker fest, versuche einen ordentlich Tritt zu finden. Nach einigen Kilometern entbinde ich Heidi von der "Stallorder" und fordere sie auf, mal so zu fahren, wie sie dies tatsächlich tun würde. Sie lächelt, schaltet hoch und düst los. Ich halte keine 50 Meter mit. Heidi Jesbergers Ausdauer kommt nicht von ungefähr, schließlich trainiert sie im Schnitt 20 bis 25 Stunden in der Woche. Hierbei wird auch der Wechsel zwischen den Disziplinen geübt. "Die Radschuhe habe ich bei Wettkämpfen schon auf die Pedalen gespannt", erklärt sie. Manchmal fährt sie im Training 20 Kilometer Rad und läuft dann fünf Kilometer, damit sich ihr Körper an den Übergang gewöhnt ? und das vier Mal am Stück.
Was sie damit sagen möchte, merke ich auf den ersten Laufmetern. Die Beine, die sich nun 50 Minuten ans Strampeln gewöhnt haben, sollen nun locker joggen. Probleme im koordinativen Bereich sind bei mir nicht zu übersehen, während Heidi locker lostrabt. Aber ich hab?s ja am Ende tatsächlich geschafft. Als wir unsere Fahrräder wieder in die Autos verstauen, denke ich mit Grauen daran, dass ich heute Abend noch Rasenmähen muss. Mir tut alles weh! Heidi hingegen meint, sie müsse jetzt los, weil sie am Nachmittag noch vier Stunden Radfahren trainieren muss. Wahnsinn! Da habe doch gerne meinen Rasen gemäht.
| Bericht im Magazin "pro" Ausgabe Oktober 2005 "pro" - Magazin für die Region Heilbronn-Franken, stellt Menschen der Region vor. Heute "Eiserne Lady" Heidi Jesberger |
Top Story bei triathlon-szene.de von Arne Dyck
Der Ironman Lanzarote und ein Comeback, das keines ist (von Arne Dyck)
Die übliche Aufzählung der Favoriten des Ironman auf Lanzarote ist schnell erledigt: Bei den Männern ist es Juhanson, den es zu schlagen gilt, bei den Damen sind es Berasategui oder Comerford. Ob nun ein Este und eine Spanierin oder Schottin gewinnen ist uns, wenn wir ganz ehrlich sind, ziemlich egal. In diesem Beitrag ist von einer deutschen Langstrecklerin die Rede, die sich in den letzten Jahren Stück für Stück zu ihrer heutigen Form emporarbeitete und auf Lanzarote um das Hawaiiticket kämpft: Heidi Jesberger.
Das Jahr 2008 steht im Zeichen eines Comebacks der 30-jährigen Assamstädterin, die bereits als Junioren-Vizeeuropameisterin vor gut zehn Jahren einen deutlichen Hinweis auf ihr Talent und Potential lieferte. Es folgten einige erfolgreiche Jahre mit ansteigender Formkurve und guten Ergebnissen wie ein 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Immenstadt, ein 5. Platz in Roth 2003 und ein 4. beim Ironman in Frankfurt zwei Jahre später.
Danach bedeutete ein langwieriger Fersensporn den Beginn einer schweren Zeit. Denn ausgerechnet das Laufen, der Parade- und Lieblingsdisziplin von Heidi Jesberger war damit kaum mehr möglich. Entsprechend negativ wirkte sich diese Verletzung auf die Form und wie man vermuten darf: die Moral der Profisportlerin aus.
Das Comeback
"Comeback" -- bei diesem Begriff würde ihr Lebenspartner und Trainer Jürgen Sessner Einspruch erheben. Denn in seiner Trainingsphilosophie dreht sich alles um fließende, kontinuierliche Entwicklung, um kleine, stete Schritte in Richtung des Machbaren. Entsprechend ist auch der Weg zu neuer Leistungsstärke bei Heidi sehr kontinuierlich, wenn auch nicht ohne Rückschläge verlaufen. Sein Rahmenplan umfasste sage und schreibe 3 Jahre, innerhalb derer er Hiedi zur bestmöglichen Form führen will. Ein "Comeback" sind Heidis aktuelle zweite Plätze beim Ironman 70.3 in Südafrika und bei der internationalen Mitteldistanz in Lissabon daher lediglich in unserer Wahrnehmung. Aus Sessners Perspektive sind diese ersten Topresultate dieses Jahres Zwischenstationen auf einem gleichmäßig ansteigenden Weg.
Ihrem Temperament entsprechend fällt Heidi Jesberger diese geduldige Herangehensweise mitunter schwer. "Immer wieder höre ich von einer extrem harten Trainingswoche dieser oder jener Athletin. Da habe ich häufig den Impuls, ähnlich harte Trainingseinheiten in mein Programm zu integrieren. Doch letztlich überwiegt eindeutig mein Vertrauen in Jürgens Trainingspläne, die er sehr engmaschig durch leistungsdiagnostische Tests überprüft und anpasst."
Der Weg zur Weltspitze
Etwa 20% trennen sie im Laufen noch vom Trainingspensum der Weltspitze. Dieses liegt bei den besten Triathletinnen bei rund 60 Laufkilometern im Jahresschnitt. Heidi liegt derzeit bei knapp 50 Wochenkilometern inklusive Ruhephasen. Im Jahr 2006 waren es durch den bereits erwähnten Fersensporn nur durchschnittlich 26 Wochenkilometer, im Jahr darauf behutsame 40. Es ist erstaunlich und zeigt Heidis großes Talent, dass sie selbst in dieser Zeit den Münchner Stadtlauf gewann, bei den Welt- und Europameisterschaften der ITU über die Langdistanz jeweils den 7. Platz holte, und bei der Challenge Roth und beim Ironman Wisconsin in der Top-Ten finishte.
Während ich diese Zeilen schreibe, weilt Heidi bereits auf Lanzarote und bereitet sich auf den Ironman am Wochenende vor. Das Wetter ist sonnig und wird es bis zum Wettkampftag bleiben. 20 bis 27°C klingen nach traumhaften Bedingungen am Arbeitsplatz. Der Wind soll mit Stärke 5 aus Norden wehen. Das sind 30-40 km/h Windgeschwindigkeit und bedeuten harte Arbeit auf dem Rad. Richtig schwer wird das Rennen aber durch zahllose Böen, die einem noch erheblich rüder um die Ohren wehen und damit das extrem anspruchsvolle Höhenprofil mit 2500 Höhenmetern mehr oder weniger bedeutungslos machen. Wo man die Kette rechts liegen hat und wo man auf den kleinsten Gängen kurbelt entscheidet häufig mehr der Wind als die Schwerkraft. Das kann auf wohlverdienten Abfahrten durchaus nerven, wenn man nicht darauf eingestellt ist.
Ironman Lanzarote: Die Favoritinnen
Wenn es auf dem Rad hart wird, spielt das der enorm radstarken Spanierin und zweifachen Siegerin Virginia Berasategui in die Karten, die neben der Schottin Bella Comerford als Favoritin gelten dürfte. Wir notieren bei letzterer ein Plus für den Sieg beim Ironman Südafrika und ein Minus für die mangelnde Regenerationszeit nach dem nur sechs Wochen zurückliegenden Rennen. Sie gehört jedoch zur Trainingsgruppe um den australischen Erfolgstrainer Brett Sutton, für dessen Athleten ohnehin andere physiologische Schranken zu gelten scheinen. Mit Comerford wird also zu rechnen sein.
Zu nennen sind noch Tara Norton, die ihr letztes großes Rennen, den Ironman Arizona, auf Platz 6 finishte sowie die Dänin Charlotte Kolters, die letztes Jahr die stärkste Dame auf den ITU-Langdistanzen war. Wir notieren für sie ein Plus für ihre Fähigkeiten als Schwimmerin und ein weiteres für ihren Raddruck, sowie ein Minus für die zu erwartende Laufleistung.
Heidi Jesberger wird wahrscheinlich im Wasser etwa 5 Minuten auf die Spitze verlieren (wir notieren ein Minus); auf dem Rad zeigte sie jedoch zuletzt gute Trainingsleistungen, außerdem kennt sie die windigen Verhältnisse auf Lanzarote sehr gut (Plus).
Nach dem Radfahren könnte sie, wenn alles gut läuft, ihre Laufstärke ausspielen (Plus). Vor vier Wochen bei der Mitteldistanz in Lissabon lief sie den abschließenden Halbmarathon in 1:22 Std. -- ein mehr als gelungener Formtest. Beim Ironman 70.3 in Südafrika lief sie den zweitbesten Laufsplit des Tages, nur knapp geschlagen von Desirée Ficker, die bekanntlich als Marathonläuferin für die USA nach Peking wollte. Es wird also spannend bis zum Schluss, nicht zuletzt durch Duathlonspezialistin Ulrike Schwalbe, die, wenn überhaupt, erst ganz zum Schluss im Spitzenfeld auftauchen wird (ein Plus für den spannenden Rennverlauf).
Heidis Ziel ist Platz Drei und die Qualifikation für Hawaii. Wir drücken die Daumen!
Arne Dyck
Berich/Interview im "Triathlon Spezial" 8.2004
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Text 1. Seite:Auf der Langdistanz zählt Heidi Jesberger zwar noch zum Nachwuchs, aber sie mischt schon ganz vorne mit. In ihrer Jugend und Juniorenzeit hat sie mit sechs Deutschen Meistertiteln gezeigt was in ihr steckt. Nun konzentriert sich die blonde Assamstadterin voll auf die Langdistanz.
Sonja Schleutker-Franke hat sich mit der 26-Jährigen über ihr Training, ihre Ziele unterhalten. www.tri-mag.de
| Artikel im "triathlon" Ausgabe Mai 2004 Half Ironman Südafrika Bei den Frauen setzt sich langsam junges Blut in der Ironman Szene durch. Heidi Jesberger bewies dies mit Platz 3. Die Assamstadterin Heidi Jesberger, die letztes Jahr in Hawaii eine sehr souveräne Leistung gebracht hatte , bestätigte ihren Aufwärtstrend auch beim Spec-Savers Half Ironman Südafrika. Als siebte Frau entsprang sie den Fluten und konnte sich beim Radfahren auf den zweiten Platz hinter Kathleen Smet (Belgien) vorkämpfen. Am Ende mußte sie nur noch die Europameisterin Edith Niederfringer aus Italien ziehen lassen. Text unt Foto: Silke Insel. www.tri-mag.de Herausgeber: Deutsche Triathlon Union e.V. |
| Ironman Hawaii 12.2003 Triathlon präsentiert "Frauen Spezial" Die deutsche Nachwuchshoffnung Heidi Jesberger konnte mit Platz 17 überzeugen. Bild: Heidi auf der Radstrecke beim Ironman Hawaii 2003.
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| Artikel im DAK Magazin "aha" Das Magazin berichtet über das Leben, die Ziele und die Träume der Profitiathletin Heidi Jesberger. |
| Zeitschrift "CONDITION"
CONDITION berichtet über Heidi Jesberger und ihren Sieg beim Half Ironman Malaysia, bzw. Asien Cup. |
Bericht im: Triathlon und Duathlon
![]() Foto: WAG´s/Armin Schirmaier |
German Open in Hannover
Bildtext: Heidi stellt die deutsche Triathlonwelt auf den Kopf.
Die immer lächelnde Assamstadterin machte auf der Laufstrecke Platz um Platz gut und mußte nur der Australierin Tracy Hargreaves den Vortritt lassen.
Text: Talent Heidi Jesberger bringt sich ins Gespräch.
Auf Rang 2 kam ein deutsches Talent, Heidi Jesberger vom TSV Assamstadt.
Sie absolviert in dieser Saison ihre ersten Starts in der Frauenklasse und konnte so anerkannte Triathletinnen wie die beiden zeitgleichen Drittplatzierten Beatrice Mouthon (Frankreich) und Nacy Kempt-Arendt (Luxemburg) schlagen. Text:Angelika Müller.
| Bilder im Triathlon und Duathlon Foto Shooting im Schloß von Hannover mit den deutschen Triathlonhoffnungen. Fotos: WAG´s/ Armin Schirmaier |

















